4.1 Wie gestaltet sich unsere Pädagogische Arbeit
Beobachten und Dokumentieren verschiedener Entwicklungs-prozesse des Kindes
Es ist wichtig die Kinder kennen und verstehen zu lernen und über einen längeren Zeitraum zu beobachten.
Folgende Punkte sind für uns bei der Beobachtung und Dokumentation der Kinder in der Kita bedeutsam:
- Uns ist es bei der Beobachtung wichtig, dem einzelnen Kind sein Lernen und somit seine Bildung vor Augen zu führen. Dies geschieht über das Portfolio (siehe unten)
- Indem wir den Kindern ihr Lernen durch die Portfolios transparent machen, bringen wir ihrem Lernen und ihren Stärken eine hohe Wertschätzung entgegen und das Kind lernt, dass sein Handeln und Lernen für Erwachsene wichtig ist und Bedeutung hat.
- Wir, die Erzieher*innen der Kita, sehen uns bei der Beobachtung der Kinder als Kamera an: Wir halten eine Situation des Lernens fest!
- Als Beobachter muss uns aber auch klar sein, dass sich Kinder in einigen Bereichen schneller entwickeln als in anderen Bereichen. Jeder Mensch hat seine individuellen Stärken und sein eigenes Lerntempo!
- Indem wir Stärken der Kinder thematisieren, schwächen wir Schwächen ab!
Portfolios

Bei uns hat das Portfolio eines jeden Kindes Tagebuchstatus, sprich, der Ordner gehört dem Kind und nur das Kind selbst bestimmt, wer darin blättern und lesen darf und womit es gefüllt wird. Dies gilt auch für uns Erzieher*innen. Dadurch werten wir das Portfolio als Objekt der Darstellung von Bildung und Lernen für die Kinder auf.
Krippengruppe
Die 18 jüngsten Kinder unserer Einrichtung werden in unserer Krippengruppe Mäusenest (Außenstelle Althornbach) betreut. Dort nehmen wir die Kinder ab acht Wochen auf. Die Kinder werden von ihren Eltern und den Erzieher*innen in die Regelgruppen in Hornbach umgewöhnt.
Die Kinder wechseln (spätestens) mit 3 Jahren in die Regelgruppe.
Unsere Krippengruppe zeichnet sich besonders dadurch aus, dass sie die Kinder stark macht und auf die Regelgruppensituation vorbereitet. Die Kinder lernen erste Regeln und werden mit Kita-Abläufen vertraut gemacht. Dabei lernen die jüngeren Kinder vieles von den älteren Kindern.
Da die Kinder in der Krippengruppe noch gewickelt werden, hat jedes der Kinder ein eigenes Windelfach am gruppeneigenen Wickeltisch. Die Eltern sorgen dafür, dass immer genügend Windeln, Feuchttücher und Wechselkleidung vorhanden sind.
Oftmals fühlen sich die Kleinen sicherer, wenn sie ein Kuscheltier oder den Schnuller von zu Hause mitbringen.
(Bei Beschädigungen oder Verlusten kann die Kita keine Haftung übernehmen.)
Wenn die Kinder müde sind, werden sie entweder vormittags oder nach dem Mittagessen zum Schlafen in den immer zur Verfügung stehenden Schlafraum gelegt.