Eingewöhnung

Wir arbeiten in unserer Krippengruppe bei der Eingewöhnung nach dem „Berliner Eingewöhnungsmodell“.
Mit dieser Methode wollen wir Ihrem Kind eine sanfte und individuelle Eingliederung in die Krippengruppe ermöglichen. Hierbei wäre es von Vorteil, wenn dieser Prozess von einer festen Bezugsperson begleitet würde. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit Ihnen als Bezugsperson, Ihrem Kind und den (Gruppen-) Erzieher*innen bzw. dem/der zukünftigen Bezugserzieher*in Ihres Kindes. Diese ist ihr Ansprechpartner für alle organisatorischen Angelegenheiten (z.B.: Eingewöhnungsgespräch, Entwicklungsgespräch Portfolioarbeit). Der/die Bezugserzieher*in ist nicht unbedingt auch die Bezugsperson ihres Kindes, da es sich dieser je nach Sympathie von selbst zuwendet.

Unsere Eingewöhnung gestaltet sich wie folgt:
1. Kennenlernphase:
In den ersten 3–5 Tagen besuchen Ihr Kind und Sie gemeinsam die Krippengruppe.
Für uns Erzieher*innen bietet diese Phase die Möglichkeit von Ihnen, als Bezugsperson, individuelle Bedürfnisse, mögliche Rituale und Eigenschaften Ihres Kindes zu erfahren. Dies geschieht vor allem dadurch, da sie beim Frühstück, im Freispiel und beim Wickeln noch anwesend sind. Mit diesem Wissen und unseren Beobachtungen lernen auch wir Ihr Kind näher kennen. Dieses erleichtert wiederum Ihrem Kind die Eingewöhnung in die zunächst noch fremde Umgebung.
In dieser Kennenlernphase findet kein Trennungsversuch statt!
Um Ihr Kind nicht zu überfordern, verabschieden Ihr Kind und Sie sich nach 1,5 – 2 Stunden von uns und gehen gemeinsam nach Hause.

2. Stabilisierungsphase:
Zu Beginn dieses Abschnitts wird nach Absprache mit Ihnen der Zeitpunkt der ersten kurzen Trennung von Ihrem Kind vereinbart. Diese sollte nicht länger als 30 Minuten dauern. Nach einer kurzen und deutlichen Verabschiedung vom Kind, verlassen Sie den Gruppenraum und verweilen in der Einrichtung. Ein weiterer Bestandteil dieser Phase ist das Wickeln.
Dabei werden nach und nach die Aufgaben von Ihnen an uns übertragen. Denn erst wenn Ihr Kind genügend Vertrauen zu uns gefasst hat, kann es sich auf diese sensible Situation einlassen.
Auch in anderen Bereichen wie Frühstück, Spielen, An– und Ausziehen nehmen wir Erzieher*innen mehr und mehr die Rolle der Bezugspersonen ein. Je nachdem, wie Ihr Kind uns als Bezugspersonen annimmt, werden die Trennungen zeitlich ausgedehnt. Erst nach drei bis fünf für Ihr Kind positiven Trennungssituationen können weitere Schritte eingeleitet werden.

3. Abschlussphase:

In dieser Phase übernehmen wir, die Erzieher*innen, die vollständige Versorgung und Betreuung Ihres Kindes. In dieser Zeit müssen Sie nicht mehr in der Einrichtung anwesend sein, sondern nur telefonisch erreichbar. Wenn sich Ihr Kind an den Gruppenalltag gewöhnt hat, kann es am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen. Der letzte Schritt dieser Phase, ist der Mittagsschlaf. Wenn ihr Kind auch dies positiv angenommen hat, kann der Verbleib in der Einrichtung zeitlich weiter ausgedehnt werden.

Die Rolle der Eltern während der Eingewöhnung:
Zu Beginn der Eingewöhnung hat Ihr Kind die Gelegenheit die neue Umgebung, die anderen Kinder und uns Erzieher*innen kennen zu lernen. Dabei ist es von großer Bedeutung, dass Sie als „sicherer Hafen“ Ihrem Kind bei der Bewältigung dieser neuen Erfahrung zur Seite stehen und es unterstützen.
Je intensiver Ihr Kind in Kontakt mit dem/der Bezugserzieher*in tritt, desto mehr sollten Sie eine zurückhaltende und beobachtende Haltung einnehmen.

Die Eingewöhnungszeit ist beendet, wenn das Kind die Gruppenerzieher*innen als Vertrauenspersonen akzeptiert und sich Ihr Kind in der neuen Umgebung wohlfühlt.

Wir erwarten von den Eltern ein verbindliches Einhalten der Eingewöhnungsfristen und den Absprachen mit den Erzieher*innen. Eltern müssen sich für diesen Prozess der Eingewöhnung bis zu 4 Wochen Zeit einplanen. Unser Ziel ist es ihrem Kind einen guten Start in die Kindertagesstätte zu ermöglichen.

Neue Krippenkinder begrüßen wir, nach Absprache, mit einem kleinen Aushang an der Gruppen-Infowand.



Eingewöhnung neuer Kinder in die Regelgruppe

Um eine sanfte und individuelle Eingewöhnung in die Regelgruppe zu ermöglichen, gestalten wir diese Zeit mit Ihnen wie folgt:

Etwa. 3 Tage lang besuchen Ihr Kind und Sie gemeinsam die Regelgruppe jeweils für ca. 1 ½ -2 Stunden. Wir lassen es langsam angehen und wollen Ihr Kind mit der neuen Umgebung nicht überfordern. So hat Ihr Kind Zeit und Gelegenheit die neue Umgebung, die anderen Kinder und uns Erzieher*innen kennen zu lernen.

Individuell entscheiden wir dann, in Absprache mit Ihnen, wie lange wir Ihr Kind, in den darauffolgenden Tagen, eingewöhnen.
Sie müssen als Ansprechpartner für uns jederzeit telefonisch erreichbar sein.

In der ersten Woche der Eingewöhnung ist die Teilnahme am Mittagessen noch nicht sinnvoll und von daher nicht möglich. Im täglichen Austausch mit Ihnen besprechen wir Erfolgserlebnisse und die letzten Schritte der Eingewöhnungsphase, bis Ihr Kind gerne und sicher in die Kita kommt.

Neue Regelkinder begrüßen wir mit einem kleinen Aushang an der jeweiligen Gruppen-Infowand.