Beziehungsvolle Pflege
Die „Beziehungsvolle Pflege“ ist eine pädagogische Kernaufgabe. Sie prägt den Alltag in unserer Krippe und ist eine der wichtigsten Grundlagen unserer Arbeit. Voraussetzung für eine beziehungsvolle Pflege ist der respektvolle Umgang mit dem Kind und die Achtung seiner Persönlichkeit.
Dies beinhaltet stets eine achtsame Kommunikation, verbal und nonverbal, einen liebevollen Umgang mit behutsamen und achtsamen Berührungen, sowie den Schutz der Intimsphäre des Kindes.
Das „Miteinander vertraut werden“ ist sehr wichtig für die Erfüllung der Grundbedürfnisse der Kinder, für ihr körperliches Wohlbefinden, für das Gefühl von Sicherheit, für liebevolle Zuwendung.
Beziehungsvolle Pflegesituationen, gestaltet mit achtsamen, rituellen Abläufen, unterstützen die Autonomieentwicklung des Kindes und seine Wahrnehmung von Selbstwirksamkeit.
Situationen wie An- und Ausziehen, Essen und Trinken, Körperpflege, Schlafen oder Wickeln sind wertvolle soziale, kommunikative Interaktionen und damit wichtige Bildungs- und Lernsituationen in unserem pädagogischen Alltag. Sie stärken das Selbstbewusstsein und das Selbstwertgefühl des Kindes.
Die „Beziehungsvolle Pflege“ lebt von Gewährung von Zeit für das Kind, von intensiver Zuwendung, von Zeit der ungeteilten Aufmerksamkeit. Aus diesem Grund planen wir für beziehungsvolle Pflegesituationen im Dienstplan ausreichend Zeit und Personal ein.